Bus. Bahn. Rad.

Fahrplan in eine mobile Zukunft!

Eine Fahrt von Schönefeld Terminal 5 nach Lübben mit der Bahn dauert eine Stunde und zehn Minuten, mit dem Auto 45 Minuten. Von Lieberose nach Golßen kommt man mit dem Auto in 55 Minuten, mit dem ÖPNV dauert es sage und schreibe 2 Stunden 45 Minuten – und das auch nur alle 2 Stunden.

Der ÖPNV kann nur konkurrenzfähig werden, wenn es gelingt, die Taktung  zu verbessern, Umsteigezeiten zu verkürzen, stillgelegte Strecken zu reaktivieren und die Probleme der letzten Meile auch in den ländlichen Räumen zu lösen! Diese Baustellen wollen wir angehen!

Erste Maßnahmen müssen sein:

Bike & Ride:
Abstellplätze für Räder müssen sicher und beleuchtet sowie mit Lade-Infrastruktur für E-Bikes ausgestattet sein.

Ruf-Taxis:
Flexible Ruf-Taxis in den Randzeiten ermöglichen sicheres Heimkommen.

Stundentaktung:
Alle Bahnhöfe müssen von früh bis spät mindestens einmal pro Stunde angefahren werden.

Querverbindungen
Strecken- und Verbindungen müssen ausgebaut werden: Nicht nur Nord <-> Süd, sondern auch Ost <-> West. 

Letzte Meile:
Busse sollen künftig von früh morgens bis spät abends fahren.

Bike-Sharing:
Leihräder und –roller vervollständigen das Angebot des Verkehrsverbundes.


– Unsere Leseempfehlung –

Besser mobil in Brandenburg

Beim VCD finden Sie viele Informationen zu aktuellen Verkehrsthemen und Tipps für die eigene Mobilität.

Mit dem Best-Practice-Handbuch „Besser mobil in Brandenburg“ möchten der VCD Brandenburg und die Grün-Bürgerbewegte Kommunalpolitik Brandenburg e. V. den Akteuren in den Brandenburger Kommunen und Landkreisen Mut machen, die Verkehrswende anzugehen. Das Handbuch gibt konkrete Hinweise, wie der Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel gestaltet werden kann und zeigt an konkreten Beispiel aus Brandenburg, wie es durch Fahrradförderung, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplanung, Mobilitätsbildung oder Neuordnung der Stadtlogistik gelingen kann, die Mobilität in der Stadt und auf dem Land klimaverträglicher, sicherer und nutzerfreundlicher zu gestalten.


Geschrieben von:
Sabine Freund aus Schönefeld
(Kreistagsabgeordnete,
Gemeindevertreterin & Fraktionsvorsitzende Schönefeld)