Bildung. Kita. Schule.

Kindertagesstätten

Was wir wirklich brauchen und wofür wir uns einsetzen

Unser Vorhaben: Kitaplatzausbau fördern
Ob in Eichwalde oder Luckau – für Familien bedeutet ein fehlender oder unzureichender KiTaplatz ein echtes Wirtschaftsproblem. Frauen bleiben dann oft notgedrungen zuhause. Das hat negative Auswirkungen auf ihr Berufsleben und auf die späteren Rentenansprüche. Es ist damit auch ein Gleichberechtigungsproblem. 

Unser Vorhaben: Sanierungsoffensive
Von Schulzendorf über Königs Wusterhausen und Bestensee bis nach Lübben: Seit Jahren erteilt das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) Ausnahmegenehmigungen für die Überbelegung in den Bildungseinrichtungen. Der Bau neuer Einrichtungen und Sanierungen lassen lange auf sich warten, zu lange.

Unser Vorhaben: gemeinsames Lernen und individuelle Förderung
Lange Wege für Kinder mit Förderbedarfen zu den Bildungseinrichtungen sind keine Seltenheit. Das ist Ausgrenzung. Die Anbindung an den Sozialraum und gemeinsame Erfahrungen fehlen. Das schürt Vorurteile, weckt Ängste. Inklusion ist Ausnahme und nicht die Regel. 

Unser Vorhaben: bundesweite Mindeststandards für den Personalschlüssel
Die Anzahl der Kinder pro Betreuungskraft in den KiTas ist nicht angemessen. Überlastetes Personal, , nicht bedürfnisorientiert betreute Kinder und unzufriedene Eltern sind die Folge. Eine hohe Personalfluktuation und der Ausstieg aus dem Beruf sind ebenfalls Ausdruck dieses Zustandes.

Schule

Was wir wirklich brauchen und wofür wir uns einsetzen

Unser Vorhaben: Programm für Schulen in benachteiligten Regionen und Quartieren
Kinder brauchen zum Wohlfühlen gut ausgestattete und saubere Räume, inklusive Schultoiletten. Damit alle Kinder überall die gleichen Möglichkeiten haben, sollen Schulen mit besonderem Unterstützungsbedarf durch ein Bundesmodellprogramm für mehr Bildungsgerechtigkeit gestärkt werden.

Unser Vorhaben: Recht auf einen Ganztagsplatz für jedes Grundschulkind
Ob Sport, Musik oder Kunst, alle Kinder sollen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln können. Deshalb soll jedes Kind das Recht auf einen Ganztagsplatz haben. Das soll durch Beteiligung des Bundes ermöglicht werden. Ein gesundes und kostenloses Mittagessen gehört auch dazu.

Unser Vorhaben: Digitale Bildung auf die Höhe der Zeit bringen
Gute Klassenräume benötigen zeitgemäße digitale Ausstattung, die von gut ausgebildeten Lehrkräften bedient und erklärt werden kann. Dafür braucht es den DigitalPakt mit klaren Zielen. Für Kinder sollen Tablet oder Laptop genauso selbstverständlich sein wie Atlas und Fibel.

Wir brauchen eine Kindergrundsicherung:
Ein Eis essen, Baden, ins Kino oder in den Wildpark – Highlights versüßen das Leben unserer Kinder. Doch in vielen Familien müssen Freizeit, Schulmaterialien, Bahntickets und Kulturevents schwer erspart werden oder sind eben einfach nicht drin. Das muss sich ändern!


Geschrieben in gemeinsamer Zusammenarbeit:
Katherina Toth-Butzke aus Königs Wusterhausen – Erzieherin
, Schatzmeisterin und Mitglied im Kreisvorstand
Ilja Noglik aus Bestensee – Erzieher, Stefan Tarnow aus Lübben – Schüler
Agnes Niersmann aus Königs Wusterhausen – Lehrerin, Dr. Anika Darmer aus Zeuthen – Förderpädagogin